ESTA, spol. s r.o.
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Armaturen
Armaturen für isolierte freie Leitungen 1 – 45 kV
Teilweise isolierte Mittelspannungssysteme bilden eine Alternative der nichtisolierten freien Leitungen und weisen eine Reihe von erheblichen Vorteile im Vergleich mit diesen auf. Man beginnt häufiger die freien isolierten Mittelspannungsleitungen als Drehstromsystem auf der Basis der selbstständigen Leiter benutzen. Diese bilden aber kein vollisoliertes System, sie bieten nur den Schutz vor unbeaufsichtigten Berührungen an.
Armaturen für nichtisolierte freie Leitungen bis 45 kV
Nichtisolierte Nieder- und Mittelspannungsleitungen sind am meisten benutzten Leitungen für die Verteilung der elektrischen Energie.
Armaturen für Lichtwellenleitungen
Die Erdseilen dienen zur Erdung der freien Leitungen und deren Schutz vor dem Blitzschlag so, damit sich die Betriebssicherheit der ganzen Anlage erhöht. Es werden verschiedenste Erdseilkonstruktionen eingesetzt. Um ständig wachsenden Bedarf der Datenübertragung zu decken, werden die Erdseilen der freien Hochspannungsleitungen schon seit mehreren Jahren mit den Bestandteilen aus Glassfaser ausgestattet, die es möglich machen, schnell und sicher große Datenmengen zu übertragen. Anfangs handelte es sich vor allem um die mittels Glasfaser durchgeführte interne Betriebsaufgaben der Datenübertragung und Fernbedienung. Zur Zeit werden die Faser auch von den externen Institutionen zur diversen Übertragungen verwendet. Die Oberleitungen der Hochspannung dienen hiermit nicht „nur“ zur Übertragung der elektrischen Energie, sondern auch zum innerstaatlichen und internationalen Telex- und Dateiverkehr. Die Erdseilen mit Glasfaserelementen werden als Lichtwellenleitungen mit einem Metallschutz (optical ground wire – OPGW) bezeichnet. Aufgrund den sensiblen Prozessen, die in diesen Leitungen stattfinden, können keine inländischen Trag- oder Ankerarmaturen eingesetzt werden, weil diese zu große Radialkräfte gegenüber den Leiter aufweisen. Deswegen werden für die Lichtwellenleitungen vorzugsweise die Spiralarmaturen oder speziell angepasste Klemmen, z. B. konische Abspannklemmen, angewendet. Diese weisen keine für den Leiter gefährliche Radialkräfte auf. Die nicht aus Metall hergestellte Lichtwellenleiter – Oberleitungskabel mit Außenummantelung aus Kunststoff, können aufgrund deren dielektrischen Bauart nicht als Erdseilen eingesetzt werden. Diese Leitertypen sind dann zusätzlich auf den Freileitungen als Medium für Datenübertragung durchgeführt. Grundsätzlich werden die selben Armaturen wie bei den metallgeschützten Lichtwellenleitungen eingesetzt, allerdings ohne Zusatzerdung. Die im Niederspannungsbereich arbeitende nicht aus Metall hergestellte, entlang der Bahn oder bei anderer Einsetzung eingesetzte Lichtwellenleitungen (LWL) mit kurzen Spannweiten, werden häufig in den Rollen geführt. Diese Bauart ermöglicht einerseits günstige Montagekosten, weil die Tragrolle funktioniert zugleich wie eine Abspannrolle, anderseits ermöglicht dies auch den sicheren Betrieb des Lichtwellenleiters, weil der Oberleitungskabel kann sich im Störungsfall, wie z. B. beim Niedersturz eines Baumes oder beim Reif, in den Rollen frei bewegen.
Armaturen für isolierte freie Leitungen bis 1 kV
Isolierte freie Leitungen ersetzen immer häufiger nichtisolierte Leitungen der Niederspannungsnetzen und weisen manche erheblichen Vorteile, die nachfolgend genannt werden, auf:
- die einzelnen Leiter werden durch eine relativ lange Wicklung in ein Bund verbunden, und sind in den Netzen bis 1000 V der Betriebsspannung verwendbar.
- durch kleinen Abstand zwischen den Phasen ist der Induktionswiderstand erheblich geringer als bei den nicht isolierten Leitern
- Dies verursacht einen kleineren Spannungsabfall bei den selben Leitungsquerschnitten:
- beim Einsatz im Waldbereich fällt ein großer Teil der Lichtungsarbeiten sowie folgende Beseitigung der Äste aus
- es ist bekannt, dass der Eisbehang auf dem Kunststoff sehr gering ist; hiermit wird auch die Belastung bei Schnee und Eisbehang geringer
- durch Ausfallen von Phasenabstände können auch kürzere Holzmaste und Dachständer benutzt werden, womit zur Kosteneinsparung kommt
- Bezug der isolierten freien Leitung spart Kosten durch Spannen und Regulierung nur eines Bundes statt vier Einzelleiter.
- die Betriebssicherheit ist erheblich höher, weil es zu keinen Kurzschlüssen durch fallende Äste kommt und werden weniger Reparaturen notwendig
- die Sicherheitsabstände können wesentlich kleiner werden, was auch teilweise Kostenersparnisse mitbringt
- es ist möglich dieses neues System auf die bestehenden Maste zu montieren
- die Vollisolierung der Netze leistet maximaler Schutz vor unbeabsichtigter Berührung
Im Prinzip werden zwei Leitersysteme eingesetzt:
- alle Pol- und Nulleiter sind isoliert, weisen denselben Querschnitt auf und sind aus demselben Material hergestellt. Auf den Aufhänge- und Verankerungspunkten werden jeweils alle Leiter in die Klemmen geklemmt
- Nulleiter, der zugleich als Tragseil verwendet wird, weist zumeist kleineren Querschnitt auf, es wird aber fester Material eingesetzt. Meistens wird dieser Leiter isoliert, aber üblich ist auch die Verwendung der nichtisolierten Nulleiter
Bei allen Systemen können zusätzlich, gemeinsam mit den Polleiter und dem Nullleiter, auch die Leiter der Straßenbeleuchtung geführt werden.
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